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Rennzündkerzen



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Schon der Name macht deutlich:

 

Rennkerzen sind spezielle Zündkerzen für den Rennsport und, bedingt durch ihre technischen Eigenschaften, für den normalen Straßenverkehr kaum geeignet. Einerseits wird bei Serienmotoren durch sie keine nennenswerte Leistungssteigerung erreicht, andererseits wären sie für den Alltag viel zu kurzlebig.

 

 

Sinnvoll ist der Einsatz von Rennkerzen aber dann, wenn permanent hohe Drehzahlen ( >10.000 U/min) mit hohen Literleistungen ( >100 kW/l) einhergehen, eben bei Sportmotoren. Denn im Rennsport kommt es nicht auf besondere Langlebigkeit an, sondern darauf, daß die bei extrem hohen Umdrehungszahlen (Formel 1 derzeit ca. 17–18.000 U/min.) entstehenden Vibrationen, thermischen Belastungen und Gasgeschwindigkeiten über eine bestimmte Zeitdauer störungsfrei bewältigt werden.

 


Rennzündkerze

 

 

Im Rennsport unverzichtbar

 

Das wiederum können die extrem kalten Rennkerzen (NGK-Wärmewerte 9–12), die über ein besonders strömungsgünstiges Design verfügen, das ein "Ausblasen" des Funkens durch Turbulenzen des Frischgases verhindert.

Rennkerzen unterscheiden sich deshalb schon von "normalen Kerzen". Sie haben besondere Kerzengesichter (schräge Masse-Elektroden, Ring-Elektroden), wie das Foto deutlich macht. Mit diesem ausgeklügelten Design werden Vibrationsschäden durch abgelöste Elektroden wirkungsvoll vermieden.

 

 

"Spezialitäten" haben ihren Preis

 

Zündkerzen, die speziell für den Rennsport entwickelt und produziert werden, sind natürlich kostspieliger als Serienproduktionen. Schließlich ist der Bedarf begrenzt, weil Rennkerzen primär bei Werksteams, semi-professionellen Teams, Tunern und im Kart-Sport Verwendung finden. Dort können sie ihre besonderen Fähigkeiten im sportlichen Wettkampf unter Beweis stellen und Höchstleistungen ermöglichen. Und damit für jeden Einsatzbereich die optimale Rennkerze zum Einsatz kommt, stellt NGK diesen Zielgruppen einen Spezialkatalog zur Verfügung, in dem alle verfügbaren Konstruktionsmerkmale und Wärmewerte enthalten sind.

 

 

Noch ein Wort zur Lebensdauer

 

Genaues läßt sich zur Lebensdauer von Rennkerzen nicht sagen, weil die individuellen Einsatzbedingungen zu stark voneinander abweichen. Die Erfahrung der Anwender hat aber gezeigt, daß man mit 1–5 Renneinsätzen und diversen Trainingsläufen, abhängig von der Motorsportklasse, rechnen kann.

 






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