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NGK-Glühkerzen im Detail betrachtetModerne Stabglühkerzen bestehen im Wesentlichen aus Kerzenkörper, Heizstab mit Heiz- und Regelwendel sowie Anschlussbolzen. Ihre elektrische Energie beziehen Glühkerzen von der Batterie. Die Steuerung übernimmt ein elektronisches Glühzeitsteuergerät.
Grundprinzip moderner Stabglühkerzen ist die Kombination von Heiz- und Regelwendel zu einem gemeinsamen Widerstandselement. Die Heizwendel bildet mit dem Glühstab die Heizzone. Die Regelwendel hat die Eigenschaft, dass mit zunehmender Temperatur ihr Widerstand steigt und es zu einem Abregeln von Strom und Temperatur kommt.
Heiz- und Regelwendel sind elektrisch in Reihe geschaltet und miteinander verschweißt. Beide Wendeln haben positive, aber verschieden hohe Temperatur-Widerstände. Die Regelwendel hat den höheren, die Heizwendel einen geringeren Beiwert.
Besonderheit: Durch verschiedene Längen, Durchmesser und Drahtstärken der Heiz- und Regelwendel können Aufheizzeiten und Glühtemperaturen der Kerze verändert und an die Anforderungen des jeweiligen Motortyps angepasst werden!
Die gesamte Wendel ist in ein verdichtetes, elektrisch isolierendes und sehr wärmeleitfähiges keramisches Pulver (Magnesiumoxid) eingepackt. Das Pulver wird beim mechanischen Verdichten stark zusammengepresst, so dass die Wendel absolut fest sitzt. Sie ist so stabil, dass die Drähte der Heiz- und Regelwendel sämtlichen Schwingungen dauerhaft widerstehen.
Keramikglühkerzen sind mit einer speziellen Heizwendel versehen, die einen besonders hohen Schmelzpunkt besitzt. Diese wird in den neuen keramischen Werkstoff Silikon-Nitrit eingeschlossen.
Bedeutung: Silikonnitrit ist besonders wärmeleitfähig, so dass die Vorglühzeit nur sehr kurz ausfällt.
Weitere Vorteile: Der Werkstoff kann auch über lange Zeiten dem raschen Aufheizen standhalten! Die Keramikglühkerze ist wärmebeständiger und langlebiger als eine Stabglühkerze!
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